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1 Vorwort

1.1. Einleitung
2. Der Kindergarten “Regenbogenland“ stellt sich vor
2.1. Unsere Geschichte
2.2. Räumlichkeiten und Gruppen
2.3. Öffnungszeiten/Schließzeiten
2.4. Das Team stellt sich vor
2.5. Ein Tag im Kindergarten „Regenbogenland“
2.6. Ein Jahr bei uns
3. Konzeption- Warum?
4. Leitgedanke- Unser Bild vom Kind
4.1. Wie setzen wir unsere pädagogische Arbeit im Alltag um?
4.2. Leitziele
4.3. Das Spiel- elementarste Form des Lernens
4.4. Sozialkompetenz
4.5. Sprache und Medien- Kognitive Kompetenz
4.6. Bewegung-Physische Kompetenz
4.7. Körperbewusstsein/ Gesundheit- Physische Kompetenz
4.8. Basiskompetenz/ Selbstständigkeit
4.9. Umweltbewusstsein/ Orientierungskompetenz
4.10. Phantasie und Kreativität/ Kognitive Kompetenz
4.11. Religiöse/ Interkulturelle Erziehung
5. Das letzte Jahr im Kindergarten-Schulvorbereitung
5.1. Kooperation mit der Grundschule
6. Allgemein Wichtiges
6.1. Aufnahme /Eingewöhnung
6.2. Kindergartenregeln
6.3. Kinderbistro/ Frühstück/ Essen
7. Dokumentation
8. Sicherheit in unserer Einrichtung
9. Elternarbeit im „ Regenbogenland“
10. Vernetzung mit anderen Institutionen- Öffentlichkeitsarbeit
11. Schlusswort


1. Vorwort des Trägers

Liebe Eltern,

ihr Kind besucht unseren Kindergarten „Regenbogenland“. Im Namen der gesamten Vorstandschaft des St. Elisabethenvereins als Träger des Kindergartens heiße ich Sie und Ihr Kind herzlich willkommen.

Der St. Elisabethenverein und die Leiterin mit ihrem Team sind der Meinung, dass jedes Kind einmalig ist. Daher wollen wir helfen, Kinder mit ihren Begabungen und Fähigkeiten kompetent zu fördern. Wir geben Kindern Raum, in dem sie selbst mit ihren Stärken und Schwächen akzeptiert werden.

Wir wünschen uns eine Atmosphäre des Vertrauens, die es ermöglicht, tolerant und offen miteinander umzugehen.

Der Kindergarten „ Regenbogenland“, sowie die Außenanlagen sind so gestaltet worden, dass die kindlichen Ansprüche optimal erfüllt werden.

Wenn Kinder sagen:
„Ich gehe gerne in den Kindergarten!“, ist dies das schönste Kompliment für uns.

Ich lade Sie hiermit ein, das pädagogische Konzept der Erzieherinnen zu lesen, um sich ein Bild über den Tagesablauf und die Arbeit mit den Kindern zu machen.

Ihre Heike Gerschütz
1. Vorsitzende St. Elisabethenverein Weibersbrunn

 

1.1. Einleitung

BILD1

Wir gehören zusammen!
Der Schulclub und auch die Krippengruppe gehören als ausgelagerte Gruppen zum Kindergarten und werden von einer Leitung geführt.
Sie haben jeweils eine eigene Konzeption, die als Anhang zur Kindergartenkonzeption gilt.


2. Der Kindergarten „Regenbogenland“ stellt sich vor

2.1. Unsere Geschichte

Aufgrund steigender Kinderzahlen reichte der bestehende Kindergarten in der Jakob-Gross-Straße nicht mehr aus.
1992 wurde der Grundstein für einen Neubau gelegt. Nach einer einjährigen Bauphase wurde unser Kindergarten im Rothenbucher Weg am 24.10.1993 feierlich eröffnet und an die Kinder übergeben. Schnell wurde auch, gemeinsam mit den Kindern, ein Name gefunden- „Regenbogenland“. Nunmehr hatte Weibersbrunn zwei Kindergärten mit jeweils zwei Gruppen. 2006 kam es dann doch zur Schließung des Kindergartens „ Wichtelland“. Die noch bestehende Gruppe zog als „ Notgruppe“ in den Turnraum ein.
Um dem Lauf der Zeit gerecht zu werden, eröffnete, nach kurzer Umbauphase, 2012 im Gemeindegebäude und Räumen des ehemaligen Kindergartens „Wichtelland“ eine Krippengruppe.
Eine Schulkindbetreuung entstand in einem Klassenraum der gegenüberliegenden Grundschule.
Durch die Eröffnung der Krippe und veränderte Aufnahmebedingungen bekam unser Kindergarten seinen Mehrzweckraum wieder und besteht nun aus noch zwei Gruppen.
Zurzeit können im Kindergarten 50 Kinder, in der Krippe 12 Kinder und im Schulclub 25 Kinder ganztägig (bzw. nach Beendigung der Schule) betreut werden.

 

2.2. Räumlichkeiten und Gruppen
Eingangs- und Flurbereich

BILD Eingang


Im Eingangsbereich befindet sich eine Info-Wand, welche von den Eltern oder für Infos, die nicht unmittelbar den Kindergarten betreffen, genutzt wird. Hier liegen auch Flyer und Zeitungen für die Eltern aus.
Im unteren Flurbereich finden die Eltern(jeweils vor den Gruppenraumtüren) die aktuellen Wochenpläne oder an der Kellertür wichtige Kindergarten interne Informationen, wie zum Beispiel aktuelle Themen, Projekte, gruppenübergreifende Aktivitäten, Feste und Infos des Elternbeirats .
Ebenso hat jede Familie eine „ Elternpost“ im Garderobenbereich der Kinder.
Auch die Kunstwerke unserer Kinder werden hier ausgestellt. Weiterhin bietet der Flur den Kindern verschiedene Spielbereiche, welche individuell auf die Bedürfnisse der Kinder umgestaltet werden .

Küche und Kinderbistro

 

BILD Bistro

Der Küchenbereich, mit angrenzendem Bistro-Bereich befindet sich im Obergeschoß. Die Kinder frühstücken im Kinderbistro.
Ab 10.00 Uhr wird die Küche von unserer Köchin genutzt, die Montag bis Donnerstag ein frisches Mittagessen für die Kinder zubereitet.
Das Bistro füllt sich dann zum Mittag wieder mit Kindergarten- und Schulkindern. Sporadisch gibt es ein gesundes Frühstück und es finden gruppenübergreifende Koch- und Backaktivitäten statt.
Auch für die gezielte Vorschularbeit wird die Küche genutzt.

Mehrzweckraum

 

BILD Mehrzweckraum

Unser Mehrzweckraum / Turnraum befindet sich ebenfalls im Obergeschoß. Einmal wöchentlich hat jede Gruppe „ Turntag“, (zurzeit nutzen wir die Turnhalle der Schule). Sonst steht der Turnraum beiden Gruppen zur Bewegung, für gezielte Angebote, Vorschule, Zahlenschule, gemeinsame Treffen, Feste und Feiern zur Verfügung. Außerdem nutzen wir ihn für die Freispielzeit der Kinder und für Projektangebote im Tagesablauf.

Büro/ Teamraum
Das Büro wird vorwiegend von der Leitung genutzt, sowie für Elterngespräche und von den Erzieherinnen für ihre Vor- und Nachbereitungszeit und Teamgespräche.
Es steht aber auch, nach Rücksprache, dem Elternbeirat und dem St. Elisabethenverein für ihre Sitzungen zur Verfügung.


Gruppenräume

 

BILDER Gruppenraum

Jede Gruppe besteht aus einem Gruppenraum und verfügt über einen Nebenraum sowie eine kleine Abstellkammer.
Die Räume sind in Funktionsecken eingeteilt, wie zum Beispiel Bauecke, Puppenecke, Kuschelhaus, Leseecke … .
Der Mittelpunkt des Geschehens ist oft der große Basteltisch.
Eine Balkontür dient als Fluchttür.

Toiletten/ Waschraum
Jede Gruppe hat einen eigenen Waschraum. In dem der Mäuschengruppe befindet sich der Wickeltisch und eine Dusche, die beiden Gruppen zur Verfügung stehen.

Außenbereich
Unser Außenbereich besteht im vorderen Bereich aus einer kleinen Rollerbahn, Grünfläche, mit einem kleinen Spielturm für unsere Jüngsten, einem 2014 aufgestellten Spielturm für die „Großen“ sowie dem Karussell, zwei Schaukeln, einem großen Wipptier, der 2016 vom Elternbeirat angeschafften Matschanlage und unserem Bauwagen, der nach vielem Toben im Garten gern mal zum Ausruhen genutzt werden kann.
Im oberen Bereich befindet sich ein Kriechtunnel, zwei Wipptiere , eine Nestschaukel sowie die Kletterwand. Das Spielhaus bietet Platz für phantasievolle Rollenspiele im Freien.
Bei schlechtem Wetter ist unsere überdachte Terrasse eine tolle Alternative fürs Spiel an frischer Luft.

 

2.3. Öffnungszeiten/Schließzeiten
Betreuungszeiten Bring- und Abholzeiten

Variante 1

07.00 Uhr-12.30 Uhr: 07.00 Uhr-09.00 Uhr und 12.15 Uhr-12.30 Uhr

08.00 Uhr-12.30 Uhr: 08.00 Uhr-09.00 Uhr und 12.15 Uhr-12.30 Uhr

13.30 Uhr-16.30 Uhr: 13.30 Uhr-14.00 Uhr und 16.00 Uhr-16.30 Uhr

 

Variante 2

07.00 Uhr-14.00 Uhr07.00 Uhr-09.00 Uhr und 13.30 Uhr-14.00 Uhr

08.00 Uhr-14.00 Uhr: 08.00 Uhr-09.00 Uhr und 13.30 Uhr-14.00 Uhr

(mit Mittagessen möglich)

 

Variante 3

07.00 Uhr-16.30 Uhr: 07.00 Uhr-09.00 Uhr und 16.00 Uhr-16.30 Uhr

08.00 Uhr-16.30 Uhr: 08.00 Uhr-09.00 Uhr und 16.00 Uhr-16.30 Uhr

(mit Mittagessen möglich)

Alle Varianten können miteinander variiert werden. Es können einzelne Nachmittage gebucht werden. Die Zeit am Vormittag (08.00 Uhr-12.30 Uhr) ist Kernzeit und muss Montag bis Freitag gebucht werden. Freitag endet der Kindergarten bei allen Varianten bereits um 15.00 Uhr.

In der Bring- und Abholzeit ist unsere Eingangstür geöffnet. Während des Kindergartenbetriebs bleibt die Tür geschlossen.
Wir bitten deshalb darum, unsere Öffnungszeiten einzuhalten, um den laufenden Betrieb nicht zu stören.
Wichtig ist auch, dass Sie beim Kommen und Gehen aus dem Kindergarten darauf achten, die Tür richtig zu schließen und kein anderes Kind mit hinaus zu nehmen.

Aktuelle Preise: (Stand 2016/17)
4 - 5 Stunden: 106,00 Euro
5 - 6 Stunden: 111,00 Euro
6 - 7 Stunden: 117,00 Euro
7 - 8 Stunden: 123,00 Euro
8 - 9 Stunden: 131,00 Euro
9 - 10 Stunden: 136,00 Euro
Geschwisterkinder, die gleichzeitig den Kindergarten, Krippe oder Schulclub besuchen, erhalten von der Gemeinde Ermäßigung. Das erste Kind bezahlt den vollen Preis, das zweite 50%, das dritte Kind ist beitragsfrei.
Die Vorschüler erhalten momentan eine monatliche Ermäßigung zum Beitrag vom Land Bayern.
Schließzeiten
Unsere Schließtage werden zu Beginn des Kindergartenjahres bekannt gegeben. Zirka 25-30 Tage verteilen sich vorrangig auf Weihnachten, die Sommerferien und Planungs- und Putztage des Personals.

 

2.4. Das Team stellt sich vor
Wir verstehen uns als Bildungs- und Erziehungspartner der Eltern. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Ihren Kindern die Basiskompetenzen vermitteln, um den Herausforderungen im Leben gewachsen zu sein.
In jeder Gruppe gibt es zwei feste Bezugspersonen für Ihr Kind. Unser gesamtes Team besteht zurzeit aus 5 Erzieherinnen und 4 Kinderpflegerinnen. Zusätzlich geben wir Praktikantinnen und „Schnupper“-Schülerinnen die Gelegenheit, unseren Beruf kennenzulernen.
Unser Team trifft sich regelmäßig, um gemeinsam zu planen, sich auszutauschen und für eventuelle Probleme gemeinsam Lösungen zu finden. Auch Feste und Feiern werden gemeinsam geplant und organisiert.


Bärchengruppe: Eine Erzieherin/Leitung
Eine Kinderpflegerin

Mäuschengruppe: Eine Erzieherin/Stellvertretende Leitung
Eine Kinderpflegerin
Für unsere Einrichtung haben wir eine „Springer“-Kraft, die je nach Bedarf eingesetzt wird.
Schulclub: Eine Erzieherin
Drei Kinderpflegerinnen
Kleine Wichtel: Zwei Erzieherinnen
(Eine Berufspraktikantin)
Das Personal des Kindergartens richtet sich nach den Buchungszeiten und der Anzahl der Kinder und wird durch unser Kindergarten-Computerprogramm „Adebis“ berechnet.
Wir sind bemüht, die Gruppenteams möglichst konstant zu halten.
Da alle Kolleginnen aber unter einem Träger angestellt sind, können diese auch flexibel eingesetzt werden und im Krankheitsfall in allen Bereichen aushelfen.

 

2.5. Ein Tag im „ Regenbogenland“
07.00 Uhr beginnt ein erlebnisreicher Tag im Kindergarten. Einige Kinder kommen schon ganz früh und nutzen die Zeit zum Spielen, bis dann um 09.00 Uhr alle Freunde angekommen sind und die Eingangstür geschlossen wird. BILD 7 Uhr
09.00 Uhr Der gemeinsame Morgenkreis ist der Einstieg in den Tag. Wir begrüßen uns, tauschen Neuigkeiten aus, singen zusammen oder hören spannende Geschichten bzw. Bilderbücher und planen den weiteren Tag. BILD 9 Uhr
09.15 - 10.00 Uhr Beim gemeinsamen Frühstück kehrt noch mal ein wenig Ruhe ein, bevor es dann in den Gruppen wuselig wird.
10.00 Uhr Die Kinder orientieren sich und finden sich in Spielgruppen zusammen. Jeder kann sein Freispiel selbst bestimmen. Dabei steht die Freude und eigenes Interesse im Vordergrund. In der Bauecke wird mit Lego, Duplo und anderem Konstruktionsmaterial gebaut, in der Puppenecke kann gekocht, frisiert, sich verkleidet oder auch gekuschelt werden. Andere Kinder puzzeln, sind auf Spielteppichen oder im Flurbereich beschäftigt. BILD1+2 10 Uhr
Der Basteltisch ist auch immer voll besetzt. Mit allerhand Materialien, Kleber, Stiften und Scheren können die Kinder kreativ sein.
Auch der Knettisch wird gern genutzt.
Jedes Kind kann sich auch an freien Angeboten beteiligen oder es findet ei Vorschulangebot statt.
11.15 Uhr Nun wird es langsam Zeit zum Aufräumen und es folgt ein gezieltes Angebot passend zur Jahreszeit, zum aktuellen Thema oder Projekten und Ideen der Kinder.
Die Kinder kommen langsam zur Ruhe, ehe wir, je nach Wetter, den Spielgarten stürmen und den Vormittag ausklingen lassen.
12.15 Uhr Abholzeit- Die Vormittagskinder werden abgeholt und die Mittagskinder verteilen sich, nach gründlichem Hände waschen, in ihre Gruppe zum Kaltessen (Brotzeit von zu Hause) oder ins Kinderbistro, um ihr frisch gekochtes Essen zu genießen. BILD 12.15 Uhr
13.00 - 14.00 Uhr Nach dem Essen ist eine kurze Ruhephase, bevor um 13.30 Uhr die Abholzeit beginnt.
14.00 Uhr Jetzt sind alle Kinder abgeholt und der meist ruhiger verlaufende Nachmittag kann beginnen. Er ist ausgefüllt mit Zeit zum Freispiel der Kinder oder kleinen Angeboten, Projekttagen und Vorschultreffen. Die Kinder treffen sich oft in einer Gruppe und freuen sich über andere Freunde.
15.30 Uhr Nach einer kleinen Kaffeepause, bei der die Kinder entscheiden können, ob sie noch etwas essen möchten, klingt ein langer Tag im Spielgarten aus.
16.00 - 16.30 Uhr Alle Kinder werden abgeholt und wir freuen uns schon auf morgen. BILD Eltern

2.6. Ein Jahr bei uns
Das Kindergartenjahr beginnt mit der Begrüßung und Eingewöhnung unserer Neuankömmlinge.
Ein sorgfältig ausgewähltes Thema mit verschiedenen Aktionen, Projekten und gruppenüber-greifenden Aktivitäten prägt das Kindergartenjahr. Natürlich orientieren wir uns auch an immer wiederkehrenden Festen und Feiern im Jahreskreis, wie Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Fasching und Ostern. Auch Auftritte in der Öffentlichkeit gehören dazu.
Das ereignisreiche Jahr endet dann im Juli mit einer Abschlussaktion (Sommerfest, Wanderung…) und der Verabschiedung unserer Vorschüler.

BILD Haende

3. Konzeption - Warum?
Unsere Konzeption soll die Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern darstellen und diese für alle transparent machen. Sie soll einen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben. Wir wollen informieren über unsere Ziele und deren Umsetzung, über Rahmenbedingungen, die Wichtigkeit des Spiels der Kinder und Sie einen Tag bzw. ein Jahr im „Regenbogenland“ erleben lassen.

Unser Kindergarten richtet sich in seiner Arbeit nach dem Bayrischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz. Wir verstehen uns als familienergänzend, orientiert an gesellschaftlichen und familiären Einflüssen.
Sie sind Eltern, mit Ihren familiären Erfahrungen, wir sind Pädagogen mit speziellen Fachkenntnissen. Unsere Aufgabe besteht unter anderem auch darin, die unterschiedlichen Charaktere aufzufangen und den Kindern bei der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit Hilfestellung zu geben.
Wir wollen die Kinder bestmöglich auf ihrem Weg unterstützen, um eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeiten zu werden. Die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kindes resultieren aus unterschiedlichem Entwicklungsstand, Alter, familiären Erfahrungen und charakterlichen Eigenschaften. Wir wollen sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten, ihnen Sicherheit und Geborgenheit geben und ihnen die Möglichkeit geben, sich in einer Gruppe zu entfalten.
Während unserer Arbeit erleben wir die Kinder als offene, neugierige Persönlichkeiten. Sie sind aufnahme- und lernfähig, ihre Begeisterungsfähigkeit und Wissbegierde bringt sie voran.
Kinder testen Grenzen aus, lernen, sich an Regeln zu halten, eigene Bedürfnisse zurückzustellen, um das Zusammenleben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Dabei werden gemeinsam Kompromisse geschlossen und gerechte Lösungen gesucht.

 

4.1. Wie setzten wir pädagogische Arbeit im Alltag um?
Wir geben den Kindern den Raum und die Zeit, zum Entdecken und Ausprobieren, um sich selbst und verschiedene Dinge kennen zu lernen.
Mit festgelegten Regeln, die den Kindern Sicherheit geben sollen, können Kinder den größtmöglichen Freiraum nutzen.
Die Erzieherin bietet den Kindern Anregungen und Angebote, die ihre Neugierde wecken und hilft dabei, eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen.
Der Gesprächskreis ist ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Hier wird gesungen, gelesen, gespielt, Alltägliches abgeklärt, aber auch Themen erarbeitet und weiter entwickelt.
In gruppenübergreifenden Aktionen treffen sich Kinder aus beiden Gruppen, lernen sich kennen und kommen mit anderen Bezugspersonen in Kontakt. All unsere Tätigkeitsbereiche greifen ständig ineinander über und ergeben so ein buntes Bild des Alltags mit Kindern.

BILD Pädagogik

4.2. Leitziele

BILD Leitziele

 

4.3. Das Spiel als elementarste Form des Lebens und Lernens
Das Spiel sollte den Tag bestimmen und Haupttätigkeit des Kindes sein. Jeder Spielprozess ist auch ein Lernprozess. Kinder, die viel und intensiv spielen, qualifizieren sich für ihr jetziges und zukünftiges Leben.
Im Spiel mit den anderen lernt es gegenseitig Kontakt aufzunehmen und zu halten, eigenständig Konflikte zu lösen, aber auch nachgeben zu können. Ebenso erfährt das Kind für eigene Interessen einstehen zu können, sich an Regeln zu halten und sich sprachlich auszudrücken. Im Spiel verknüpfen sich Erfahrungen, die in anderen Situationen angewandt werden können. Spiel sollte immer freiwillig sein und Freude bereiten.
Während dieser Zeit achten wir darauf, dass die Kinder in Ruhe und ungestört spielen können. Wir sind für sie da, wenn wir gebraucht werden, geben ihnen Zeit, beobachten sie und ziehen uns zurück, um ihnen ihren nötigen Freiraum zu gewähren.

 

4.4. Sozialkompetenz
Ein gesundes und ausgeprägtes Sozialverhalten ist die Voraussetzung, sich sicher in der Gesellschaft zu integrieren. Soziales Verständnis setzt voraus, dass sich ein Kind in ein anderes einfühlen und hinein versetzen kann, sich in der Gruppe zurechtfindet und sich wohl fühlt. Aber auch mit Respekt und Rücksicht auf andere zuzugehen und Beziehungen aufbauen können, Schwächen und Stärken des anderen zu erkennen und akzeptieren.
Das Einhalten und Anerkennen der Umgangsregeln, Entwickeln der Kritikfähigkeit und angemessene Konfliktlösungen zu finden, sind ebenfalls wichtige Punkte der Sozialkompetenz.
Ein wichtiger Bestandteil zur Entwicklung der Sozialkompetenz ist für uns die Kindergesprächsrunde.
Persönliche Verantwortung wächst da, wo Kinder sich früh für ihre Ziele einsetzen. Sie sollen lernen, ihre eigene Meinung zu bilden, zu äußern, aber auch andere zu verstehen und die Meinung anderer zu respektieren. Dabei erleben die Kinder auch die Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen.

 

BILD Sozialkompetenz

4.5. Sprache und Medien - Kognitive Kompetenz
Im Umgang der Menschen miteinander ist Sprache die Grundvoraussetzung. Sie ist Voraussetzung für den schulischen und beruflichen Erfolg.
Im Alltag unserer Einrichtung werden Sprachanlässe geboten, die das freie Sprechen in der Gruppe fördern und den Wortschatz erweitern.
Durch Lieder, Fingerspiele, Rätsel, Reime, Gedichte, Geschichten, Bilderbücher, aber auch den Kindern Zeit zum Sprechen geben, Zuhören und Ausreden lassen, zum Sprechen ermuntern und auffordern, Vorbild sein, das Sprachprogramm zur phonologischen Bewusstheit … bieten wir den Kindern viele Möglichkeiten, Sprache zu erleben.
Kinder nicht deutscher Muttersprache erhalten besondere Förderung durch die Schule.

 

4.6. Bewegung - Physische Kompetenz
Bewegung ist das Tor zum Lernen!
Kinder haben ein natürliches Verlangen nach Bewegung. Bewegung ist entscheidend für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes.
Im Kindergarten versuchen wir, auf verschiedenen Wegen die Bewegungsentwicklung der Kinder zu fördern, z. B. durch Turnstunden, Waldspaziergängen, Aufenthalt im Freien, Bewegungsbaustelle, Rhythmik und Tanz.
Wir bieten dazu verschiedenes Bewegungsmaterial, wie z. B. Turngeräte, Laufräder, Trampolin, Roller, Seile, Reifen, Kletter- und Balanciermöglichkeiten an.
Ihnen wird Spaß an der Bewegung sowie Erfolgserlebnisse vermittelt. So entwickelt sich Selbstvertrauen, Sozialverhalten und Persönlichkeitsentwicklung werden gefördert. Motorik, Koordination, Wahrnehmung werden gestärkt, die Kinder lernen eigene Grenzen kennen und einzuschätzen.
Bei uns haben die Kinder auch außerhalb der Turnstunden die Möglichkeit, in kleinen ausgewählten Gruppen den Mehrzweckraum frei zu nutzen.

 

BILD Bewegung

4.7. Körperbewusstsein / Gesundheit - Physische Kompetenz
Kinder sollen auf die Signale ihres Körpers achten, dessen Funktionen kennen lernen und Körpergefühl entwickeln.
Zu einem gesunden Körper gehören: - Körperpflege
- Gesunde Ernährung
- Bewegung
Durch Bücher, Gespräche, Nahrungszubereitung, gesundes Frühstück und Besuch beim Zahnarzt bringen wir dies den Kindern nahe.

 

4.8. Basiskompetenz-Selbstständigkeit
Selbstständigkeit wächst, wo Kinder selbst etwas in die Hand nehmen.
Selbstständigkeit führt zu Selbstbewusstsein- Selbstbewusstsein führt zu Sicherheit- Sicherheit führt zu Stärke und zur eigenen individuellen Persönlichkeit.

Die Kinder sollen sich als Person erleben, die mit entscheiden darf, was, mit wem und wie sie etwas tun möchte. Sie lernen eigene Entscheidungen zu treffen und mit den daraus resultierenden Konsequenzen umzugehen. Das schafft die Grundlage für ein gesundes Selbstwertgefühl.
Dies wollen wir erreichen:
- im Freispiel
- Übernahme kleiner altersgerechter Aufträge
- in Gesprächskreisen
- beim eigenen Tun und Handeln (An- und Ausziehen, Essen, Toilettengänge, Hände waschen…)
- Einhaltung von Regeln
- Stärkung des Selbstwertgefühls
Die Grundlage der entwicklungsgemäßen Erziehung zur Selbstständigkeit sollte jedoch schon im Elternhaus geschaffen werden.


4.9. Umweltbewusstsein/ Orientierungskompetenz
Verantwortung für die Umwelt durch jeden Einzelnen ist wichtig.
Die Kinder erfahren dies durch:
• Müllsortierung
• Vermeiden von Abfall (Dosen zum Frühstück)
• Wasser und Licht sparsam gebrauchen
• Kennenlernen der vier Elemente
• Wetter erleben
• Natur und Tiere kennenlernen z. B. bei Spaziergängen

 

4.10. Phantasie und Kreativität-Kognitive Kompetenz
Kreativität und Phantasie machen unser Leben bunter. Das Kind hat Freude am kreativen Schaffen. Wir bieten dem Kind Möglichkeiten zum Gestalten, Handeln und Werken. Dabei entdeckt es die eigene Kreativität und entwickelt diese in selbstständigen Schaffen weiter. So fließen eigene Lösungen und Ideen in seine Entwicklung mit ein. Beim Malen und Singen kann es seine musische und künstlerische Fähigkeit voll ausleben.
Dabei werden die Sinne und handwerkliches Geschick geschult.

 

4.11. Religiöse / Interkulturelle Erziehung
Wir wollen, dass die Kinder religiöse Inhalte kennen lernen, einen eigenen Bezug finden, sich damit auseinander setzen und Freude am Glauben erfahren.
Es ist uns wichtig, Grundwerte zu vermitteln und vorzuleben. Gebete sind ein fester Bestandteil im Tagesablauf. Es begleiten uns kirchliche Feste, Geschichten aus der Kinderbibel, religiöse Einheiten und Besuche durch den Pfarrer und die Gemeindereferentin.
Unsere religiösen Feste im Jahreskreis sind Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Blasius, Aschekreuz, Ostern und der Abschluss mit den Vorschülern (nach Zeit des Pfarrers).
Ein offener Umgang mit verschiedenen Religionen und dem Glauben prägt unseren Kindergartenalltag. Wichtig ist uns auch, dass sich nichtchristliche Kinder der Einrichtung bei uns wohl fühlen. Sie sind eine Bereicherung, um im Miteinander voneinander zu lernen.

 

BILD Religion

5.0 Das letzte Jahr im Kindergarten

Die ganze Kindergartenzeit ist eine Vorbereitung auf die Schule und trotzdem wollen wir dem letzten Jahr eine besondere Bedeutung geben.
Die Aufregung wächst: „ Ich bin jetzt Vorschüler“, bald beginnt ein neuer Lebensabschnitt und die noch gezieltere Vorbereitung auf die Schule beginnt.
Wir beobachten die Kinder und orientieren uns an den Kriterien zur Schulfähigkeit, wie zum Beispiel genügend Selbstvertrauen, kann es sich klar und deutlich äußern, Kritikfähigkeit, Grenzen erkennen, Konflikte lösen, Ausdauer und Durchhaltevermögen, Konzentration, Aufträge ausführen, Mengen erfassen, Sozialverhalten und vieles mehr.
Die Eltern werden in Gesprächen und einem Elternabend informiert.
Die Vorschüler finden sich regelmäßig als Gruppe zusammen, um gemeinsam an ihrer Vorschulmappe zu arbeiten und besondere Aktivitäten durchzuführen.
Gemeinsame Turnstunden sollen die Zusammengehörigkeit fördern, bevor im Januar das Sprachprogramm „ Wuppi“ startet und die Zahlenschule vertieft wird.
Die Kindergartenzeit endet für unsere „ Großen“ dann mit dem Vorschulausflug und dem Übernachtungsfest im Kindergarten.

 

BILD letztes Jahr 1+2

BILD letztes Jahr3


5.1. Kooperation mit der Grundschule
In vielen Gesprächen und gegenseitigen Besuchen zwischen Lehrern und Erzieherinnen erfolgt ein Erfahrungsaustausch über die Erwartungen und Voraussetzungen für die Schulreife eines Kindes.
Beispiel:
- Selbstständigkeit
- Sozialverhalten
- Verständnis und Einhaltung von Regeln
- konzentriertes und ausdauerndes Arbeiten
- Konflikte lösen/ Kritikfähigkeit
Die Kinder besuchen die Schule und die Lehrer kommen in den Kindergarten, um die Kinder kennenzulernen. Somit erleichtern wir den Kindern den Übertritt in die Schule.

 

BILD Kooperation

6. Allgemein Wichtiges

6.1. Aufnahme / Eingewöhnung
Jedes Jahr im Januar/Februar findet die Anmeldung für das kommende Kindergartenjahr statt. Aufgenommen werden alle Kinder, die das 3. Lebensjahr vollendet haben. Ist unsere Krippengruppe voll, kann auch eine vorzeitige Aufnahme mit 2,6 Jahren erfolgen.
Die Eltern kommen zum Aufnahmegespräch in den Kindergarten, wo die Daten aufgenommen werden, organisatorische Dinge geklärt und eventuelle Fragen der Eltern besprochen werden.
Im Juni/ Juli erfolgt dann ein Elternabend zu Themen wie pädagogische Arbeit, Eingewöhnung, eventuelle Fragen der Eltern sowie ein Kindergartenrundgang. Hier erhalten die Eltern auch alles Schriftliche, wie z.B. Informationen zum Kindergartenalltag.
Am ersten Kindergartentag ist ein ärztliches Attest, welches nicht älter als vier Wochen sein darf, mitzubringen. Kinder, die aus einer anderen Einrichtung zu uns wechseln, können das ärztliche Attest der „alten“ Einrichtung mitbringen.
Alle rechtlichen Belange sind im Vertrag, welchen Sie mit uns schließen, verankert.
Eingewöhnung
Ein neuer Abschnitt beginnt. Anderer Tagesablauf, andere Regeln…, auch für die Krippenkinder ist der Beginn im Kindergarten etwas ganz Neues.
In größerer Gruppe und bei fremden Erzieherinnen, größeren Altersunterschieden der Kinder, finden sie sich in unseren Alltag ein.
Vom ersten Augenblick an sollen sich unsere „Neuankömmlinge“ bei uns wohl und geborgen fühlen.
Dafür sorgt eine mindestens zweiwöchige Eingewöhnungsphase, in der die Kinder unsere Einrichtung mit allen Regeln und Abläufen kennenlernen sollen.
In dieser Zeit sollten die Kinder auch nur für ein paar Stunden anwesend sein, um sich langsam an die neue Umgebung zu gewöhnen.
Es ist uns wichtig, das Tempo und die Art und Weise der Eingewöhnung mit den Eltern individuell auf Ihr Kind abzustimmen.

 

6.2. Kindergartenregeln
Um ein gutes Zusammenleben zu garantieren, gibt es auch bei uns einige Regeln.
- Nur zu Bring- und Abholzeiten ist unsere Eingangstür geöffnet
- die Öffnungszeiten sind unbedingt einzuhalten
- wir wünschen uns ein gesundes und ausgewogenes Frühstück, in der Frühstücksdose in einem Kindergartentäschchen
- Getränke und Süßigkeiten sowie Donut, Milchschnitte… sind nicht erwünscht
- jedes Kind braucht Matschhose, Gummistiefel, Wechselsachen und Turnschuhe, die mit Namen versehen immer im Kindergarten sein müssen- Kontrolle durch die Eltern, ob diese noch vollständig und sauber sind und Ihrem Kind passen
- die Gummistiefel gehören in das Fach unter dem Bild Ihres Kindes in das Gummistiefelregal
- bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind witterungsgerechte Kleidung und Schuhwerk trägt, dass wir jederzeit unangekündigte Spaziergänge unternehmen können
- an den Turntagen sind die Kinder in bequemer Turnkleidung zu bringen, da wir die Turnhalle nur zu fest vorgeschriebenen Zeiten von Seiten der Schule nutzen können, die Kinder können sich gern nach dem Turnen selbstständig umziehen
- bei Krankheit und Urlaub sind die Kinder zu entschuldigen, ansteckende Krankheiten, auch bei Geschwisterkindern, sind zu melden, bei Wiedereintritt in den Kindergarten ist ein ärztliches Attest erwünscht
- zu Beginn eines Kindergartenjahres sind die anfallenden Gebühren zu bezahlen. Dazu gehören Geschenkegeld, Frühstücksgeld und für alle neuen Kinder Aufnahmegebühr und Mappengeld
- der Kindergartenbeitrag wird für 12 Monate erhoben und jeweils am Monatsanfang rückwirkend für den Vormonat abgebucht. Das Essengeld wird mit dem Monatsbeitrag abgebucht
- das Mittagessen kann nur langfristig abgemeldet werden-für Kinder wichtig, die immer in der Essensliste stehen (z.B. bei längerer Krankheit, bekannten Terminen, Urlaub…). Bei kurzfristiger Krankheit ist es nicht möglich, dass Essen abzubestellen, kann aber gern am Mittag (12.30 Uhr) im Kindergarten abgeholt werden
- „Warmesser“ müssen in der Woche davor bis Mittwoch für die darauffolgende Woche in die Liste an der Küchentür eingetragen werden, ein Nachtragen ist nicht möglich
- bitte verlassen Sie mit Ihrem Kind den Garderobenplatz so, wie Sie ihn am nächsten Tag gern vorfinden möchten- sollten Sie etwas vermissen, so schauen Sie in unserer „Tonne“ am Gummistiefelregal
- in den Ferien sind die persönlichen Dinge der Kinder, die an der Garderobe hängen sowie die Gummistiefel mit nach Hause zu nehmen und am ersten Kindergartentag wieder mitzubringen
- die Kinder sind an der Gruppenraumtür abzugeben und wir möchten sie bitten, den Gruppenraum nicht mit Straßenschuhen zu betreten
- unsere Aufsichtspflicht beginnt erst, wenn Sie Ihr Kind bei uns an der Gruppenraumtür abgegeben haben
- beim Abholen Ihres Kindes soll es sich bei seiner Gruppenerzieherin verabschieden
- die Abholung der Kinder hat durch Eltern oder eine andere Person statt zu finden, beim Bringen und Holen durch Geschwisterkinder unter 14 Jahren ist unbedingt eine schriftliche Bescheinigung notwendig- bitte bedenken Sie hierbei, dass Kinder unter 14 Jahren im Falle eines Unfalls nur bedingt haftbar sind
- Spielzeug bitte nur am Spielzeugtag mitbringen, an den anderen Tagen bleibt das Spielzeug zu Hause- bitte achten Sie an diesem Tag darauf, dass Ihr Kind keine Waffen und geräuschlose (-arme) Spielsachen mitbringt. Für defekte oder verloren gegangene Spielzeuge übernimmt der Kindergarten keine Haftung.

 

6.3. Kinderbistro / Frühstück / Essen
Unser Kinderbistro ist mit einer neuen Küche ausgestattet.
Essen in einer angenehmen Atmosphäre, getrennt vom Gruppenraum und Spielzeug, ist für uns sehr wichtig. Unser Bistro „öffnet“ um 09.15 Uhr mit dem Frühstück der Bärchen. Anschließend ist es, bis es um 12.30 Uhr Mittag gibt, das Reich unserer Köchin.

BILD Kinderbistro

Gekocht wird Montag bis Donnerstag und auch auf ein gesundes und ausgewogenes Frühstück legen wir großen Wert. Wir appellieren an unsere Eltern, ihren Kindern gesunde Lebensmittel wie Misch/Vollkornbrot, Obst, Gemüse mitzugeben.
Getränke und Süßigkeiten sind unerwünscht und werden zurück in die Täschchen gepackt.
Als Getränkeangebot bieten wir Apfelschorle, Wasser und Milch an.
Auch die Schulclubkinder kommen um 13.00 Uhr in unser Bistro, um ihr warmes Mittagessen einzunehmen.
Genutzt wird das Bistro auch für gruppenübergreifende Koch- und Backaktionen oder unser gesundes Frühstück, sowie bei Festen und Feiern jeglicher Art.
Bei unseren Mahlzeiten achten wir auf Tischsitten und Esskultur.

 

7. Dokumentation
Wir wollen unsere pädagogische Arbeit dokumentieren und für die Eltern transparent und nachvollziehbar gestalten.
Entwicklungsschritte oder auch Defizite sollen festgehalten und aufgezeichnet werden. Dabei spielt die Beobachtung, die meist in der Freispielzeit stattfindet, eine wichtige Rolle, um die Kinder einzuschätzen, Entwicklungsschritte zu erkennen und um das einzelne Kind noch individueller fördern zu können und die Eltern zu informieren und sich abzusprechen.
Dazu dienen uns verschiedenste Beobachtungsbögen und Tests für alle Altersstufen und speziell für die Vorschüler.
- Sismik - Sprachverhalten und Interesse an der Sprache bei Kindern mit
Migrations-Hintergrund
- Seldak - Sprachentwicklung bei deutschsprachig aufgewachsenen Kindern
- Perik - soziale und emotionale Entwicklung
- DESK - Dortmunder Entwicklungsscreening, Beobachtung des „ ganzen“ Kindes

Weitere Dokumentationsmöglichkeiten:
- Elterngesprächsprotokolle
- Aushänge

 

8. Sicherheit in unserer Einrichtung

- Gefahren lauern immer und überall. Verantwortungsvolles Handeln ist wichtig und daher auch vom Elternhaus gefordert.
- Die Kleidung der Kinder sollte sicher und zum Spielen geeignet sein. Zu achten ist auf Kordeln und Kordelstopper, vor allem im Halsbereich und an Gummistiefeln.
- Vom Tragen von Schlüsselanhängerbändern, langen Schals, Ketten und langem Schmuck
(z. B. Ohrringen) ist dringend abzuraten.
- Auch das mitgebrachte Spielzeug (am Spielzeugtag- erster Freitag im Monat) sollte nicht gefährlich sein.
Schutzmaßnahmen:
- An sonnigen Tagen sind die Kinder bitte von den Eltern mit Sonnenschutz einzucremen und eine angemessene Kopfbedeckung ist mitzugeben. Kinder, die am Nachmittag im Kindergarten sind, werden nachgecremt. (Sonnencreme bitte mitbringen).
Bitte denken Sie bei Ausflügen in den Wald an ausreichenden Zeckenschutz.
Beim Turnen sollte kein Schmuck getragen werden. Die Schuhe müssen rutschfest sein.
Ziehen wir gemeinsam an einem Strang, so lassen sich Unfälle vermeiden.

 

9. Elternarbeit im „Regenbogenland“
Nur ein Miteinander bringt die uns anvertrauten Kinder in ihrer Entwicklung weiter.
Damit Bildung, Erziehung, Betreuung und Förderung der Kinder stattfinden kann, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindergarten unerlässlich. Wir wollen offen sein, unsere Arbeit transparent machen und engen Kontakt zu den Eltern halten. Eine harmonische Atmosphäre zu schaffen, in der man sich sicher und geborgen fühlen kann und sich jeder nach seinen Möglichkeiten entfalten und entwickeln kann, ist uns ebenfalls ein großes Anliegen.
Einblick in unsere inhaltliche pädagogische Arbeit finden Sie an den Aushängen vor der Gruppenraumtür oder an der Kellertür. Weitere Infos über Termine, Veranstaltungen, Aktivitäten sowie Infos des Elisabethenvereins und des Elternbeirats finden Sie ebenfalls im unteren Flur an der Kellertür oder im Info-Blatt vom Kindergarten.
Über Ihre Mithilfe bei Festen und Feiern des Kindergartens würden wir uns sehr freuen, denn nur so können sie ein Erfolg werden.

BILD Elternsw


Elterngespräche:
Diese finden einmal jährlich in der Elterngesprächswoche oder nach Terminvereinbarung jederzeit statt. Sie dienen dem Informationsaustausch über den Entwicklungsstand des Kindes.
Die Eltern haben die Möglichkeit, sich mit den Erzieherinnen über Wünsche, Erwartungen, Meinungen und Erfahrungen auszutauschen, über Probleme zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Tür- und Angelgespräche:
Während der Bring- und Abholzeit besteht die Möglichkeit zu einem kurzen, spontanen Gespräch, um Informationen zwischen Elternhaus und Kindergarten auszutauschen.
Elternabend:
Je nach Anlass oder Situation finden Elternabende gruppenintern oder gruppenübergreifend, mindestens einmal jährlich statt.
Themenbezogene Elternabende, auch mit Referenten, können auf Wunsch der Eltern organisiert und durchgeführt werden.
Gedankenaustausch erfolgt auch an unseren Bastelabenden und finden immer großes Anklang.

BILD Elternabend


Elternbeirat:
Der Elternbeirat ist Vermittler zwischen Team und Eltern. Er hilft bei der Organisation und Durchführung von Festen, spricht Wünsche und Ideen mit dem Team ab, erfüllt dann eigenverantwortlich die übernommenen Aufgaben.
Jedes Jahr im Oktober findet die Wahl des neuen Elternbeirats statt, wobei auch „alte“ Mitglieder wiedergewählt werden können.
Elternumfragebögen:
Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an der Lebenssituation der Kinder. Durch das jährliche Ausfüllen des Elternfragebogens geben Sie uns Rückmeldung, wie Sie unsere Arbeit sehen.
Wir freuen uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Wünsche und Vorschläge.


10. Vernetzung mit anderen Institutionen - Öffentlichkeitsarbeit
Kooperation und Vernetzung mit anderen Stellen sowie auch Öffentlichkeitsarbeit gehört mit zu den Hauptaufgaben einer Kita.
Wir wollen ein fester Bestandteil im Dorfleben sein, die Gemeinschaft aktiv mitgestalten und unsere Arbeit für alle transparent machen.

 

BILD Vernetzung


11. Schlusswort
Am Ende unserer Konzeption angekommen, möchten wir noch betonen, dass eine pädagogische Konzeption niemals als endgültig fertig angesehen werden kann.
Viel verändert sich im Laufe der Zeit, was dann zu Änderung und Anpassung der Konzeption führen wird.
Neben den sich wandelnden Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien wirken sich auch gesamtgesellschaftliche, kommunalpolitische und personelle Aspekte auf unsere tägliche Arbeit aus.
Wir wollen und werden uns und unsere Arbeit auch in Zukunft reflektieren und weiterentwickeln, um unseren Kindern in unserer Einrichtung weiterhin einen Ort der Geborgenheit und Wärme zu bieten, an dem sie bestmöglich gefördert und auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet werden.

Die ganze Kindergartenzeit ist eine Vorbereitung auf die Schule und trotzdem wollen wir dem letzten Jahr eine besondere Bedeutung geben.

Die Aufregung wächst: „ Ich bin jetzt Vorschüler“, bald beginnt ein neuer Lebensabschnitt und die noch gezieltere Vorbereitung auf die Schule beginnt.

Wir beobachten die Kinder und orientieren uns an den Kriterien zur Schulfähigkeit, wie zum Beispiel genügend Selbstvertrauen, kann es sich klar und deutlich äußern, Kritikfähigkeit, Grenzen erkennen, Konflikte lösen, Ausdauer und Durchhaltevermögen, Konzentration, Aufträge ausführen, Mengen erfassen, Sozialverhalten und vieles mehr.

Die Eltern werden in Gesprächen und einem Elternabend informiert.

Die Vorschüler finden sich regelmäßig als Gruppe zusammen, um gemeinsam an ihrer Vorschulmappe zu arbeiten und besondere Aktivitäten durchzuführen.

Gemeinsame Turnstunden sollen die Zusammengehörigkeit fördern, bevor im Januar das Sprachprogramm „ Wuppi“ startet und die Zahlenschule vertieft wird.

Die Kindergartenzeit endet für unsere „ Großen“ dann mit dem Vorschulausflug und dem Übernachtungsfest im Kindergarten.

 

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